Der öffentlich Rechtliche Rundfunk

 

Ab dem 1. Januar 2013 greift der 15. Rundfunkgebührenstaatsvertrag mit der Pauschalen Haushaltsabgabe zur Finanzierung des ÖRR.
Zeit für eine Bestandsaufnahme. Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit Ihren Rundfunkgeldern passiert? Nein? Sollten Sie aber! Immerhin, die BBC Großbritanniens, einst als Vorbild für unseren ÖRR kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges dienend, kommt mit reichlich der Hälfte (ok, rund 4,8 Mrd. Euro) der Finanzen unseres ÖRR aus! Wie machen die das bloß? Weniger Sender? Weniger Personal? Konkretere Aufgabensetzung? Sparsamerer Umgang mit den Gebührengeldern? Weniger Verwaltungsapparat? Ist es der Slogan „less is more“ - weniger ist mehr? Was läuft bloß schief in Deutschland?


Anfangs ja gut gemeint, eine „Göbbelsschnauze“ und Propagandafunk, wie im dritten Reich, wollte schließlich keiner. Und Frequenzen waren knapp gesät... Davon kann im heutigen Zeitalter keine Rede mehr sein und übrigens, die Errichtung einer öffentlich rechtlichen Presse wurde von keinem gefordert! Weil nämlich dort die Meinungsvielfalt und Pluralität als ausreichend erachtet wurde!! Wo gibt es heute eine ähnliche Vielfalt? Richtig! Im Internet. Da kann man/frau sich ausreichend über pro und kontra der interessierenden Sachthemen sogar Länderübergreifend informieren.
Braucht da der mündige Bürger des 21. Jahrhunderts noch den Händchen haltenden Erklärer, der uns erläutert, was die Welt in ihrem Innersten zusammen hält? Ist unser ÖRR nicht vielmehr zum reinen Selbstzweck mutiert? Spielball und Bühne der Politik, Opfer von Korruption und Selbstbedienungsmentalität zu Lasten der Gebührenzahler mit einem Etat von ca. 7,6 Mrd. EURO? Und dann ist 2013 die Errichtung von ca. 2,5 Millionen neuen Teilnehmerkonten durch die GEZ notwendig um „Gebührenstabilität“ zu erhalten, wie aus der sächsischen Staatskanzlei erst dieses Jahr zu vernehmen war? Ich glaube eher, es wird Zeit für die Bürger, sich endlich gegen die ausufernde Bevormundung und durch die Politiker verschleppte Reformen zur Wehr zu setzen.
Packen wir es gemeinsam an!  Für einen reformierten öffentlich rechtlichen Rundfunk, der in der Demokratie auf Freiwilligkeit, statt auf Zwang im Interesse der Bürger setzt.